Ortshauptversammlung 2026: Bilanz nach dem Wahljahr

Am 5. Mai hat sich die CSU Ergoldsbach im Gasthof Stieglers zur Ortshauptversammlung getroffen. Auf der Tagesordnung: Berichte aus Vorstand, Fraktion und Kasse und ein ehrlicher Blick auf das, was ein Wahljahr mit einem Ortsverband macht.

Ein Jahr, das man gespürt hat

In seinem Bericht zog der Ortsvorsitzende Daniel Petz Bilanz über zwölf Monate, in denen mehr passiert ist als üblich. Das wiederbelebte Weinfest hinter dem Rathaus. Der Vortrag mit C.A.R.M.E.N. Der Lebendige Adventskalender. Und „LichtKlang" in der Pfarrkirche. Fast 1000 Gäste, 5000 Euro Spenden, ein neues Format, das über Ergoldsbach hinaus Resonanz fand.

Dazu der Wahlkampf selbst: 20 Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste, Aufstellungsversammlung im Stieglers, Wahlversammlungen in den Ortsteilen, Infostände, Flyer, Videos. „Wir waren nicht im Schongang unterwegs", so Petz. „Auch ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten."

Das Wahlergebnis: kein Jubel, kein Absturz

Am 8. März wurde gewählt. Fünf Sitze im Marktgemeinderat, einer weniger als 2020. Knapp ein Viertel der Stimmen.
Petz nannte das Ergebnis „kein Grund zum Jubeln, aber auch kein Absturz" und sprach offen über die USB-Stick-Panne am Wahlabend, die für Kandidaten und Helfer ein schlechter Witz gewesen sei.

Was jetzt kommt

Die Linie für die nächsten sechs Jahre: sichtbar bleiben, Anträge einbringen, den Ortsverband verjüngen und verbreitern, Fraktionssitzungen wieder für Mitglieder öffnen. Weinfest und „LichtKlang" sind gesetzt die nächste Auflage des Weinfests steht für den 3. Oktober 2026 im Kalender.

65 Mitglieder, fünf Räte, eine engagierte Vorstandschaft. Genug, um lauter zu werden, sagte Petz zum Schluss. „Entscheidend ist nicht, wie viele Räte wir haben, sondern wie wir auftreten."

Im Anschluss folgten der Bericht des Fraktionssprechers und der Kassenbericht mit Entlastung der Vorstandschaft.

Zurück
Zurück

Neue Legislaturperiode: Silvia Dollinger zur 2. Bürgermeisterin gewählt

Weiter
Weiter

LICHTKLANG in Ergoldsbach